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Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1921 gründet Ludwig Neumann das Unternehmen als „Erste österreichische Porzellanfabrik” und spezialisiert sich auf die Herstellung von Hoch-, Mittel- und Niederspannungsisolatoren. Neben technischer Keramik wird in Frauental bis 1952 auch Porzellangeschirr für den industriellen Bereich produziert.

 

1969 wird die Produktlinie Kondensatoren an Siemens verkauft und die Fertigung 1971 in das neue Kondensatorenwerk in Deutschlandsberg verlagert.

 

1974 erfolgt der Verkauf an die schwedische Baustoff-EUROC-Gruppe. Die weitere Entwicklung ist durch eine Reihe von Innovationen und die Aufnahme neuer Produktlinien geprägt. 

 

1985 gelingt mit der Herstellung von SCR-Katalysatoren der Einstieg in die Umweltsparte. In weiterer Folge werden nichtkatalytische Wabenkörper – Wärmespeicher und Gießereifilter – entwickelt und erfolgreich am Markt eingeführt.

 

1990 führt ein Management-Buy-Out durch das schwedische Management zur Übernahme der Frauenthal Keramik AG und zur Gründung der CERAM-Gruppe, die binnen kurzer Zeit zum weltweit zweitgrößten Hersteller von Porzellan-Isolatoren aufsteigt.

 

1991 wird die Frauenthal Keramik AG (heute Frauenthal Holding AG) an der Wiener Börse eingeführt.

 

1996 gelingt die Fusion der Frauenthal Keramik AG-Gruppe und der Tridelta Technische Keramik GmbH Gruppe zur CERAM Holding-Gruppe, Jena, Deutschland. Dadurch wird die Marktführerschaft bei Porzellanisolatoren für Hoch- und Höchstspannungsapplikationen in Europa erreicht.

 

1998 übernimmt die Ventana (heutige FVV Frauenthal Vermögensverwaltung Wien) 75,1 % der CERAM-Gruppe.

 

2001 wird die Isolatorensparte an die amerikanische Investorengruppe „The Riverside Company“ verkauft. Im Zuge dessen wird der Teilbetrieb Isolatoren von der Porzellanfabrik Frauenthal abgespalten und in die neugegründete Porzellanfabrik Frauenthal Insulators GmbH (heute PPC-Insulators Austria GmbH) eingebracht.  Ebenso erfolgt die Übernahme der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH in die Frauenthal Holding AG. Damit stellen die Bereiche katalytische und nichtkatalytische Wabenkörper die beiden Hauptgeschäftsfelder der Porzellanfabrik Frauenthal dar.  In diesem Jahr erfolgt auch die Gründung der Ceram Environmental Inc., Kansas, USA als 100-%-Tochter der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH als Vertriebs- und Servicegesellschaft.

 

2002 erfolgt die Reorganisation der Gruppe zu einer Holdinggesellschaft für Industriebeteiligungen unter dem Namen Frauenthal Holding AG.

 

2005 beginnt die Serienüberleitung von SCR-Dieselkatalysatoren für Nutzfahrzeuge und die erfolgreiche Markteinführung. Diese können Stickoxide in den Abgasen von Dieselmotoren um bis zu 90 % reduzieren. Der Frauenthal SCR-Dieselkatalysator folgt dem Funktionsprinzip der bei stationären Kraftwerken schon seit Längerem angewandten SCR-Technologie und ermöglicht den Einsatz von Abgasnachbehandlungssystemen bei schweren LKWs, die damit die Grenzwerte für Stickoxidemissionen gemäß den Abgasnormen Euro IV und Euro V erfüllen. 

 

2006 wird eine Produktionshalle für Dieselkatalysatoren am Standort Frauental gebaut. Aufgrund bestehender Kundensynergien erfolgt die Eingliederung des Geschäftsbereichs Dieselkatalysator in die Division Automotive Components.

 

2007 wird eine Vertriebsgesellschaft in Korea, die CERAM Frauenthal Korea Co., Ltd. mit Sitz in Seoul, als 100%-ige Tochtergesellschaft der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH für Belieferungen des asiatischen Marktes gegründet.

 

2009 erfolgt die Verschmelzung der Gesellschaft CERAM Catalysts GmbH mit der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH. Diese Maßnahme schafft verstärkte Synergien.

Im selben Jahr erfolgt die Eröffnung eines eigenen Metallbearbeitungs-zentrums am Standort in Frauental.

 

2010 startet die Produktion von Plattenkatalysatoren für Kraftwerke, welche besonders für die Anforderungen der asiatischen Märkte geeignet sind.

 

2011 feiert die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH ihr 90-jähriges Jubiläum.

 

2012 wird die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH an die IBIDEN European Holdings B.V. verkauft und der Name in IBIDEN Porzellanfabrik Frauenthal GmbH geändert.

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